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Die vier Sängerinnen sind in Hälsingland,
im nördlichen Schweden aufgewachsen. Sie haben ihre schöpferischen
Wurzeln in der traditionellen Musik dieser Landschaft - Johanna
Bölja Hertzberg in Järvsö, Katarina Hallberg in Undersvik, Kersti
Ståbi in Korskrogen und Emma Härdelin in Delsbo (teilweise auch
in Jämtland). Als Kinder waren sie Teil eines kreativen Milieus,
was sie natürlicherweise bei der Wahl ihres Lebensweges beeinflusst
hat. Hauptberuflich Sängerin zu werden, fiel keiner von ihnen allzu
schwer; es war eigentlich nur die logische Fortsetzung ihres bisherigen
immer schon von Musik geprägten Lebenswegs.
Durch umfassende Gesangs- und Musikausbildungen haben sie sich zu
den wohl besten Sängerinnen schwedischer Weisen entwickelt. Die
vier wurden von Vertreterinnen verschiedener musikalischer Strömungen
beeinflusst, wie beispielsweise von Lena Willemark, Maria Röjas,
Susanne Rosenberg, Jeja Sundström, Dolly Parton, Kirsten Braten-Berg
und Katarina Lundstedt (1876-1962) aus Hassela. Von älteren Sängerinnen
traditioneller schwedischer Musik, wie von Katarina, haben sie den
Schlüssel zum hälsingländischen Weisenschatz erhalten, den sie nun
wohl behüten und verwalten.
Heute geben sie, durch Kurse und Ausbildungen, die alte Gesangstradition
weiter und sind Vorbild für viele junge Sängerinnen. Johanna und
Kersti leiten beispielsweise die "Hälsingländische Sängerwerkstatt",
ein Projekt mit dem Ziel, nachwachsende Generationen für traditionelle
Musik zu begeistern. Die Vier sind sowohl in Solo-Projekten, drei
von ihnen auch in verschiedenen Band-Projekten tätig. Emma singt
bei Garmarna und Triakel, Katarina bei Trio Fata, Johanna bei Ditt
Ditt Darium und Kapten Bölja. Kersti sang bei Svart Kaffe und Envisa.
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