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Gegründet wurde die Band 1996; der erste Auftritt
war bei "Norrsken," dem winterlichen Ableger des
Falun Folk Music Festival.
Die erste CD "Kalabra" wurde in nordischen Folkmusik-Kreisen eine
kleine Sensation gefeiert. Und nicht nur da: "Eine Maultrommel -
schwer regional zuzuordnen, könnte alpenländisch sein, oder doch
sibirisch? Dazu eine afrikanische Trommel - das Ohr kennt sich noch
weniger aus, genießt aber die Mischung umso mehr, als sich ein ziemlich
funkiger E-Bass dazuschaltet, und eine Geige schließlich kräftig
dreinfährt, bevor der Gesang halbwegs klarmacht: diese Mischung
kommt aus Schweden.
Saxophon-Improvisationen steuern auch
noch ein bekömmliches Quentchen Jazzphrasierung bei. Die rhythmische
Seite dieser Musik ist allerdings sonst gar nicht jazzig, swingt
nicht, dreht sich eher schon im archaischen Dreier-Rhythmus des
Polska, eines beliebten schwedischen Tanzes.
" Kalabra - ein junges Sextett (heute Quintett), wohnhaft in
Stockholm, heimisch überall, mit Bouzouki, Hirtenflöte, Akkordeon
und der schwedischen 'Schlüsselfiedel' ausgestattet ..." (Alfred
Hosp /ORB/ über Kalabra's Debüt-Album von 1997)
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