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Das Groove-Kombinat vereint Lounge, Jazz,
Funk, Trip-Hop, Dub und Reggae.
Längere Zeit war es still um die vielseitigen
Kölner Musiker von Trance Groove. Es gab zwar einige Konzerte
in den letzten fünf Jahren seit Erscheinen der letzten CD Meant
To Be Like This", doch konzentrierten sich Stefan Krachten,
Dal Martino, DJ Heli, Jürgen Dahmen, Reiner Winterschladen
und Helmut Zerlett mehr auf andere Projekte. So kam es dann auch
zum klanglichen Wechsel von der Trompete zum Saxophon. Die Gebrüder
Winterschladen gaben sich die Türklinke in die Hand
Trompeter Reiner übergab an Saxophonist Bernd. Und mit Thomas
Kessler am Synthesizer erweiterte die Band noch einmal ihr Klangspektrum.
An der klanglichen Grundlage der Musik von Trance
Groove hat dies nichts geändert. Den Dancefloor beherrscht
nach wie vor ein satter, an- wie schweißtreibender Rhythmusteppich,
geleitet von einem strikt taktgebendem Drummer und einem in den
tiefen Sphären des NuJazz verwurzelten E-Bass. Lounge Jazz,
Funk, Trip Hop, Dub und Reggae vereinen sich zu einem eigenem Sound,
der nicht nur hör-, sondern auch extrem tanzbar ist.
Orange" ist das sechste Album von
Trance Groove und markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte
der Band. Zehn neue Stücke bieten die unterschiedlichsten Stimmungen
zwischen dem sonnigen Flair mediterraner Inselstrände, der
grell-nüchternen Coolness neonbeleuchteter Großstadtclubs,
der kühlen Emotionalität elitärer Vernissagen oder
der intimten Losgelöstheit schwebender, sphärischer Klänge.
Orange" - das ist internationale Musik,
die in New York ebenso gehört wird, wie in den Stranddiscos
Ibizas oder den Loungebars in Köln.
Und zur Würdigung des Nico-Jahres"
wurde das interessante Replay von Reich der Träume"
der deutschen Sängerin von Velvet Underground und Andy-Warhol-Mitarbeiterin
Nico, die vor 20 Jahren starb, wiederbelebt.
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